HD-Stream im Netz vom Server auf den Fernseher

HD-Material lässt sich mittlerweile über die unterschiedlichsten Kanäle empfangen. Auch über das heimische Netzwerk können die hochauflösenden Signale auf die Wiedergabegeräte verteilt werden.

Immer mehr Video-Inhalte werden heute in einem hochauflösenden Format gesendet. Auch vor der Videowiedergabe im Internet hat diese Entwicklung nicht haltgemacht. Aus technischen Gründen allerdings gestaltet sich diese nicht ganz so einfach, wie man es etwa über das Kabelfernsehen oder die Satellitenschüssel gewohnt ist. Ein HD-Stream im Netz steht nämlich vor dem Problem begrenzter Bandbreiten bei den Internetbenutzern und den Servern, die die Videos zur Verfügung stellen. Da HD-Streams leicht über 12 MBit pro Sekunde kommen können, benötigt man entsprechend schnelle Leitungen.

Entschärft werden konnte diese Beschränkung dadurch, dass höhere Kompressionsraten für die Übertragung im Internet gewählt wurden. So ist es mittlerweile auch bei den vielen beliebten Videoportalen möglich, HD-Streams zu empfangen.

Es existieren aber auch technische Lösungen, mit denen auf einem Rechner vorliegendes HD-Material innerhalb der Wohnung auf einen Fernseher gestreamt werden kann. So gibt es auf dem Markt mittlerweile eine Reihe von sogenannten Streaming-Cients, die diese Aufgabe sogar bei Auflösungen über 1080p bewältigen können. Die entsprechenden Daten werden von einem Server geliefert und der Fernseher mittels einer Settop-Box mit diesem verbunden. Auf diese Weise kann das HD-Material zentral gespeichert werden und dann auf die Empfangsgeräte im Haushalt verteilt werden. Hiermit können dann auch Filme von den Videoportalen im Internet auf dem Fernseher wiedergegeben werden.